Christliche Suchtklinik

Zwischen Christen und Nicht-Christen gibt es statistisch keine wesentlichen Häufigkeitsunterschiede bei psychiatrischen Erkrankungen. Dies bedeutet, daß auch Menschen, die im biblischen Sinne Christen sind oder solche, die nur einer Kirche angehören, genauso erkranken können, wie alle anderen. Wir bieten deshalb Christen, die suchtkrank sind und möglicherweise darüber hinaus auch noch weitere psychiatrische Erkrankungen haben, ein spezifisch christliches Angebot zusätzlich zu den üblichen psychiatrischen und psychotherapeutischen Therapieformen. Christen können aus ihrem Glauben Kraft schöpfen für die große persönliche Aufgabe der Abstinenz. Dabei können wir helfen.

Vorgehen für Betroffene

Patienten, die unter einer Suchterkrankung leiden, wenden sich bitte an die nächste Suchtberatungsstelle, um einen Antrag auf Rehabilitation zu stellen. Sie finden die für sie zuständige Suchtberatungsstelle, indem Sie bei Google einfach folgende Suche starten. Suchtberatungsstelle Ihr Wohnort

Für die Suchtberatungsstelle drucken Sie sich bitte den folgenden Flyer aus und legen diesen dort vor.

Kontaktaufnahme

Suchtberatungsstellen wenden sich bitte an die
Rehabilitationsklinik Serrahn
Am Pfarrhof 1, 18292 Serrahn
Tel.: 038456-625-13
Fax: 038456-625-27
Mail: info@rehaklinik-serrahn.de

Unsere christliche Suchtklinik geht die Ursachen an

Christen denken des öfteren, sie würden von Gott von ihrer Suchterkrankung geheilt. Dies entspricht dem Wunsch des Beinamputierten, Gott möge ihm das Bein wieder an den Körper zaubern. Natürlich könnte Gott das, es handelt sich jedoch um seltene Einzelfälle, in denen das tatsächlich geschieht. Und es gibt keinen bekannten statistischen Unterschied zwischen dem Wunder der Erlösung von einer psychiatrischen Erkrankung und dem Wunder der körperlichen Heilung.

Die körperliche und seelische Abhängigkeit von Substanzen wie Alkohol ist eine psychiatrische Erkrankung, die unter dem Begriff „Sucht“ bekannt ist. Sie hat zu einem wesentlichen Teil genetische Ursachen. Darunter ist zu verstehen, daß Menschen mit einer Suchterkrankung viel größere Mengen des Suchtmittels konsumieren können, ohne z.B. bewußtlos zu werden, wie Gesunde. Eine größere Menge Alkohol zu konsumieren als der Durchschnittsbürger (z.B. 2 Liter Bier) läßt sich zwar bis zu einem gewissen Grad „üben“, führt aber bei demjenigen, der nicht die genetischen Voraussetzungen hat nicht dazu, daß er auf einmal 2 Flaschen Schnaps am Tag trinkt. Das Wesen der Suchterkrankung und ihr diagnostisches Hauptsymptom ist deshalb der Kontrollverlust. So nimmt sich der Suchtkranke vor, heute nur 2 Flaschen Bier zu trinken und stellt am Ende fest, daß er zwei Kisten Bier getrunken hat.